Wochenbett, Selbstwert und wie dein Partner dich dabei unterstützen kann - Ein Erfahrungsbericht von @antoniapalmberger

Hi, ich bin Toni.

Ich habe zwei Kids und gerade die ersten paar Wochen mit Baby sind mir immer besonders in Erinnerung geblieben. So eine emotionale, aufregende und spannende Zeit erlebt man nicht alle Tage.

Ich kenne es ja selbst, man bereitet sich meist intensiv auf die Geburt vor, aber was kommt eigentlich danach? Einer meiner Lieblingstipps: Nehmt euch genug Zeit für euch selbst, für euer Baby und lernt euch ganz in Ruhe kennen ohne viel Trubel. 

Am Anfang ist alles so neu, so anders, so voller Gefühle und Emotionen aller Art. Gebt euch Zeit, gebt eurem Körper Zeit. Der ist nämlich ganz schön großartig! 

In meiner Baby-Bubble war gefühlsmäßig alles dabei. Ich war unglaublich glücklich und gleichzeitig total betrübt. Ich war jetzt Mama und da war dieses klitzekleine Wesen, dass vollkommen abhängig von mir war. Erstmal ein bisschen beängstigend. Aber im Wochenbett sind alle Gefühle okay!

Mein Mann war in der Anfangszeit eine besonders große Stütze, hat mich umsorgt und sich um alles gekümmert. Wenn ich eine kleine Babyauszeit brauchte war er da und hat unser Baby versorgt.

Auszeiten waren so wichtig für mich, um ein bisschen runter zu kommen, schwierige Nächte zu vergessen, und einfach wieder ein bisschen ich selbst zu sein. 

Ja, dieses kleine Baby hatte mich zu einer Mutter gemacht und ich liebe diese Mutterrolle sehr aber es gibt da auch noch ein anderes Ich. Ich Toni und nicht Ich Mama.

Vergesst euch nie selbst und nehmt euch ganz bewusst eine Auszeit wann immer es geht. Ihr seid wichtig, als Mensch.

Die erste Zeit ist geprägt von Veränderungen. Mein Körper hat sich verändert, ich habe mich verändert, mein Leben hat sich verändert. Ich habe ein Kind geboren und erst danach war mir klar was mein Körper alles leisten kann. Ich war stolz auf mich.

An meine neue Rolle als Mama musste ich mich trotzdem erst gewöhnen. Mein Mann hat sich dafür ein paar Wochen Urlaub genommen und das hat mir unglaublich geholfen. Er hat Windeln gewechselt, Wäsche gewaschen, Einkäufe erledigt und war einfach da. Alleine dieses Da sein und nicht alleine sein mit Baby in der ersten Zeit war mir besonders wichtig. Auch nach der zweiten Geburt war mir das super wichtig und wir haben von Anfang an darüber gesprochen, dass er wieder einige Zeit zu Hause sein wird. Meine zweite Geburt war eine geplante Hausgeburt und das hat das Ankommen für mich einfacher gemacht, als drei Jahre vorher bei unserem Großen. Durch die gewohnte Umgebung war alles gleich viel entspannter und auch unser großer Sohn konnte seine kleine Schwester mit ganz viel Ruhe zu Hause kennenlernen. Ich glaube, das hat diese neue Situation für uns alle super angenehm gemacht.

 

Aber nicht nur ich hatte ab jetzt eine neue Rolle als Mama, mein Mann war jetzt auch ein Papa. Wir waren jetzt Eltern und in diesem Elternsein wollten wir auch ein Paar bleiben. Es ist total okay, wenn erstmal das Baby und das Elternsein in den Vordergrund rückt. Ich würde behaupten, dass das total normal ist. Aber auch unsere Beziehung als Paar brauchte Aufmerksamkeit. Wir haben uns Abends ganz bewusst Zeit für uns genommen. Nur wir zwei, ohne Fernseher und ohne Handy. Das war das Beste, was wir machen konnten. Am Anfang bleibt viel liegen aber wir haben ganz bewusst auf uns und unsere Beziehung geachtet, dass die nicht auf der Strecke bleibt.

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