Spielen im Freien – endlich wieder raus!

Spielen im Freien – endlich wieder raus!

Die kalten, dunklen Tage sind vorbei. Endlich wird es Frühling, die Tage länger und die Luft wärmer. Und schon zieht es den Nachwuchs wieder nach draußen. Spielen an der frischen Luft ist gesund, es stärkt den gesamten Körper, trainiert Motorik und Immunsystem. Und macht so richtig glücklich müde. Deswegen ist es wichtig und richtig, Kinder darin zu bestärken, möglichst oft und viel im Freien zu Spielen.

 

Dabei muss nicht einmal zwangsläufig die Sonne scheinen. Mit der richtigen Bekleidung amüsieren sich die Kleinen sicher und unbeschwert auch im Nieselregen. Einfach eine farbenfrohe Regenkombi oder eine robuste Matschhose anziehen - mit Gummizügen an Armen und Beinen - und passende Gummistiefel, dann ist das Wetter Nebensache. Lass sich die Kinder ruhig richtig austoben. Wann kann man schon mal mit Anlauf und Genuss mit beiden Füßen in eine große Pfütze hüpfen, dass es platscht? Die pflegeleichte Kleidung ist unter fließendem Wasser schnell abgespült und am nächsten Tag garantiert wieder einsatzbereit.

 

Achte aber auch bei Sonne auf den richtigen Schutz. Sonnencreme, ein luftiger Sonnenhut und eine Sonnenbrille machen aus dem Spielspaß unter freiem Himmel ein Erlebnis ohne Reue und ohne Sonnenbrand.

 

Nach Herzenslust im Freien toben

Häufig brauchen Kinder gar kein spezielles Spiel, wenn sie allein oder mit Freunden im Garten, im Park oder im Wald unterwegs sind. Ein paar Stöckchen, einige Blätter oder Steine reichen in der Regel vollkommen aus, um die kindliche Phantasie anzuregen. Deine Aufgabe besteht dann nur darin, das Spiel nicht allzu wild werden zu lassen. Natürlich ist aber auch wichtig, dass bereits die Jüngsten Respekt vor der Natur lernen und nicht achtlos Pflanzen ausreißen oder durch Beete trampeln.

 

Im eigenen Garten können Turnringe und Schaukeln eine tolle Ergänzung zum Austoben sein. Wem zufällig der idealen Baum mit ausreichen starkem und waagerechten Ast zur Verfügung steht, befestigt die Geräte daran. Alle anderen müssen dafür ein Gestell bauen. Eine dicke Matte darunter verhindert Tränen, wenn der Salto noch nicht so klappt. Am Boden runden Springseil, Planschbecken und Sandkiste die Outdoorspiele-Auswahl ab. Aus ein paar alten Paletten und Kisten kannst du übrigens schnell und einfach eine Matschküche bauen, in der sich die Kids nach Herzenslust austoben können.

 

Eine Auszeit im Tipi

Sorge dafür, dass die Kinder beim Spielen im Freien auch Raum für Pausen bekommen. Ein Kinder-Tipi oder ein kleines Spielhaus ist zum Beispiel ein Rückzugsort, an dem Kids auch mal zur Ruhe kommen können. Es lässt sich darüber hinaus auch wunderbar in alle möglichen Spiele integrieren. Packe deinem Sprössling doch einen Rucksack mit seiner Trinkflasche, ein wenig Obst und ein paar vollwertigen Keksen. Dann kann er im Tipi ein Picknick veranstalten und mit etwas Glück wirst du vielleicht sogar dazu eingeladen.

 

Ein Spiele-Klassiker im Freien ist das Versteckspiel. Das funktioniert natürlich auch in der Wohnung, macht aber draußen einfach viel mehr Spaß. Schon zu zweit können sich Freunde oder Geschwister köstlich amüsieren, wenn der eine den anderen hinterm Baum, an der Regentonne oder eben im Tipi nicht gleich finden kann. Gestalte die Umgebung für das Spielen im Freien kindersicher. Gehe aufmerksam durch deinen Garten und halte nach herausragenden Nägeln, Gartengeräten und anderen Dingen Ausschau, die eventuell tückisch sein könnten. Die Kleinen achten in der Hektik des Spiels nicht immer auf potentiell gefährliche Stellen. Es gibt zudem eine ganze Reihe von Pflanzen, die du erst dann wieder in die Beete setzen solltest, wenn deine Kinder alt genug sind, um deren Gefährlichkeit zu verstehen.

 

Abenteurer in Wald und Wiese

Ein Ausflug in den Wald oder zu einer Wiese ist eine spannende Sache für Kids. Hier gibt es immer viel zu entdecken. Gerade im Frühling gibt es viele Blüten an den Wegesrändern und auf Waldlichtungen zu sehen. Die ersten Bäume fangen an, auszuschlagen. All das kannst du deinem Kind spielerisch erklären. Du kannst beispielsweise seine Beobachtungsgabe schärfen, indem du Naturmemory mit ihm spielst. Dazu legst du Dinge aus, die du im Wald gefunden hast. Ein Blatt (oder mehrere verschiedene), ein Zapfen, eine Blüte, ein wenig Rinde, etwas Moos – was immer dir über den Weg läuft und sicher für den Nachwuchs ist. Die Aufgabe für die Kinder besteht darin, ein passendes Gegenstück zu jedem deiner Funde ausfindig zu machen. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist zudem lehrreich.

 

Sollte der Weg in den Wald oder auf die Wiese nicht allzu weit sein, ist ein Laufrad ein schönes Transportmittel für Kinder, die noch kein Fahrrad fahren können. Gleichzeitig ist es die perfekte Vorbereitung für das Radfahren und gibt deinem Nachwuchs ein Gefühl der Unabhängigkeit.

 

Draußen-Spiele – immer wieder neu erfunden

Manche der Vergnügungen der Kleinsten dürften so alt sein wie die Menschheit. Aus Sand und Wasser eine Burg zu formen etwa, mit Steinen einen Turm zu bauen oder im Garten Fangen zu spielen. Durch Hilfsmittel wie Sandspielzeug und andere Spielzeuge kommen ständig neue Varianten dazu, alte werden verändert und erweitert. Das ist genau das Schöne am Spielen im Freien – eigentlich gibt es keine Regeln. Es wird benutzt, was gerade zur Hand ist. Die kindliche Vorstellungskraft sorgt ganz allein dafür, dass daraus etwas unglaublich Faszinierendes und Einzigartiges wird. Deswegen sind diese kleinen und großen Abenteuer so wichtig für das Heranwachsen der Kindern, die immer mehr dazu angeregt werden, still vor einem Bildschirm zu sitzen.

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