Der Start in die Beikost mit @jesswayoflife

Für mich hat sich die Beikosteinführung so angefühlt, als würde mein Sohn jetzt langsam aufhören ein Baby zu sein, was in mir total gemischte Gefühle ausgelöst hat. Bis zu diesem Punkt hat er sich fast ausschließlich von mir und dem Stillen ernährt und nun sollte diese Abhängigkeit ganz langsam gelöst werden. Die Aussicht darauf, meinen Körper wieder Stück für Stück zurückgewinnen zu können, war natürlich traumhaft, aber ein wenig wehmütig machte mich das ganze trotzdem.

Begonnen haben wir mit der Beikost etwa im 5. Lebensmonat. Es wurde ziemlich schnell deutlich, dass unser kleiner Mann total auf Salatgurkensticks steht, als wir ihm diese das erste Mal angeboten haben. Zuvor hatte er uns ganz klare Anzeichen gegeben, dass er das auch mal probieren will, was wir da immer in unsere Mäuler stopfen. Er griff danach und wurde ungemütlich, wenn wir etwas aßen, ohne, dass er beteiligt wurde. Bald darauf haben wir bereits Äpfel, Karotten gedünstet und auch Banane angeboten, was er jetzt zwar immer noch gern mag (aktuell 10 Monate alt), aber der Gurke konnte bisher nichts den Rang ablaufen. Generell ist mir sehr wichtig hervorzuheben, dass jedes Kind seinen eigenen Beikostweg geht und wir uns als Eltern und unsere Kinder keinesfalls damit stressen sollten, wie schnell oder langsam, kompliziert oder reibungslos die Beikosteinführung läuft. Wir geben ein ganz gutes Beispiel dafür ab, dass die Altersangaben, die man da so hört, nicht immer zutreffen.

Etwa ab Mitte des 7. Lebensmonats boten wir ihm immer mal etwas Frucht- oder Karottenbrei an, was er aber eben immer ablehnte. Er mochte es viel lieber, etwas in der Hand zu haben und mit seinen zahnlosen Kiefern auf etwas herumzurutschen und das war völlig ok. Natürlich achten wir seit jeher immer sehr genau darauf, wie groß die Stückchen sind, die er sich so in den Mund steckt. Wir durften aber auch schnell feststellen, dass wir ihm und seinem Würgreflex gut vertrauen können, wenn es darum geht, zu große Stücke wieder rauszubefördern.

Während seines 8./9. Lebensmonats machten wir eine größere Italienreise, weshalb wir nicht besonders darauf aus waren, ihn an Breinahrung und feste Essenszeiten zu gewöhnen. Wir merkten allerdings, dass ihm die gelegentlichen Snacks und das reine Stillen nicht mehr ganz zu genügen schienen, da er immer sehr großen Bedarf anmeldete.

Gegen Ende unserer Reise kamen wir in einem Hotel unter, welches unter anderem auch ein Babybreibuffet anbot. Da er mittlerweile auch schon sehr gut in den verschiedensten Hochstühlen sitzen konnte, gaben wir der ganzen Sache einen erneuten Versuch. Angefangen hatten wir mit einem Mittagsbrei aus Gemüse und Süßkartoffeln, welchen er sich mit Freuden reinschaufeln lies und heutzutage immer noch total liebt.

Wir wussten also, dass wir nach unserer Heimreise alles ready für den Start in das Breileben haben mussten.

Die Dinge, mit denen wir unsere täglichen Breischlachten austragen, findet ihr in der Checkliste. Absolut essenziel sind für uns dabei die wasserabweisenden Lätzchen mit Ärmeln und Auffangtasche. Ohne diese würden wir wohl nach jeder Mahlzeit einen kompletten Outfit-Change machen müssen und so einiges
vom Boden aufwischen. Außerdem sind sie total easy zu reinigen.

 

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