Das Thema Selbstliebe: Warum fällt es uns so schwer uns selbst zu lieben? - von @mesupermom

Das leidige Thema Selbstliebe - Warum fällt es uns so schwer uns selbst zu lieben und müssen wir das überhaupt?

Selbstliebe, Selfcare, me-time… Wir alle kennen die Schlagwörter, während wir versuchen unseren Alltag zwischen Kindern, Haushalt und anderen Verpflichtungen zu jonglieren. Oft vergessen wir dabei uns und stehen irgendwann müde und erschöpft vorm Spiegel und fragen uns, wer das da überhaupt ist. 

 

Schnell werden Falten gefunden, unebenmäßige Haut, ein paar Pfunde zu viel, die Frisur sitzt nicht und überhaupt, wer hat diese Dehnungsstreifen erfunden? Dann fällt uns noch ein, dass wir vorhin etwas zu laut das Kind angemeckert haben und schon wirkt diese Person im Spiegel ganz schön doof. Uff. 

 

Eins vorweg: Ich plädiere nicht dafür, Dehnungsstreifen als Tigerstreifen anzusehen, sie mit Glitzer zu bestreuen und uns als starke Tiger Mamas zu feiern. Wenn man sie nun mal doof findet, ist es so. Ich bin auch kein Freund von: Du musst dich nur lieben, das sind doch alles Äußerlichkeiten, die machen dich nicht aus. 

 

Wir sind von einem gewissen Schönheitsideal geprägt. Witzigerweise entspricht kaum jemand eben diesem normschönen Ideal, aber wir denken es. Würden wir mal kurz genauer hinschauen am See oder in der Sauna, würde uns auffallen, dass kein Körper perfekt ist und dass es auch niemanden interessiert. Klar gibt immer welche die wertend durch die Gegend gucken, aber die meisten am Strand sind mit Pommes essen oder Kids bespaßen beschäftigt. 

 

Zumindest auf den sozialen Medien können wir aktiv diesem Schönheitsideal entgegen wirken, in dem wir anderen Accounts folgen. Frauen, die normal aussehen, bei denen auch mal Chaos herrscht und die ehrlich über Elternschaft reden. Frauen die Themen wie Plus size, female empowerment usw thematisieren, Mode Marken die Diversität leben. Das hilft ungemein, sich besser zu fühlen. Wenn mir Instagram ein schlechtes Gefühl gibt, ich mich plötzlich hässlich finde oder nicht perfekt genug, dann ist es dringend Zeit die App zu verlassen oder Accounts zu entfolgen.

Puh ein erster Schritt ist getan. Und dann machen wir weiter mit dem Gedanken uns erstmal zu akzeptieren. Und das ist schon schwer genug. Wahrscheinlich können die meisten mehrere Dinge aufzählen, die sie als störend an sich empfinden, auf der positiven Seite wirds schon anstrengender. 

 

Es ist ein langer Weg sich selbst zu akzeptieren. Ich kämpfe immer noch damit, vor allem was meinen Körper betrifft. Ein paar Kilos weniger wären schön. Aber momentan habe ich nicht die Kraft. Und das ist okay. Ich weiß, es kommen wieder andere Zeiten, in denen ich mehr Sport treibe, ausgeglichener bin und mich fitter fühlen werde. Jetzt gerade brauche ich das bisschen Energie woanders. 

 

Sich selbst zu akzeptieren heißt auch, zu sehen was man gut kann. Und sich dessen bewusst werden. Zu sehen, ok manchmal bin ich zu ungeduldig und meckere schnell, aber ich kann super zuhören, ich habe immer ein paar Beschäftigungsideen auf Lager und meine Pancakes schmecken einfach am Besten. Fragt doch mal eure Kinder was sie an euch besonders schätzen, hört hin und nehmt es an.

 

Es ist ein stetiger Prozess, dieses Leben. Manches muss man irgendwann wohl akzeptieren (Adieu knackiger Hintern), anderes wird unwichtiger und wieder andere Dinge können wir einfach annehmen und sogar wertschätzen an uns selbst. Wir müssen uns nur eine Chance geben. Daher muss das Ziel gar nicht Selbstliebe sein. Wie wäre es denn im ersten Schritt mit Akzeptanz. Die kleinen Fehler akzeptieren, das nicht Perfekte. Und entweder etwas ändern wenn es uns so sehr stört oder ernsthaft hinterfragen woher die eigene Kritik gerade kommt und ob es lohnt, Energie in Veränderung zu stecken. 

 

Eins ist klar, egal wie viele Kinder wir haben, ob wir arbeiten gehen, die Kids in die Kita bringen oder daheim lassen, ob es immer sauber ist oder die schmutzigen Ecken nur gut versteckt werden: Wir alle versuchen jeden Tag unser Bestes und daher sollte am Ende des Tages eins klar sein: Gut ist gut genug. Und: Familie fetzt. 

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